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Zweites Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Personenstandsgesetzes

Kurz gesagt

Dieses Gesetz ändert und ergänzt das Personenstandsgesetz und überträgt bestimmte Zuständigkeiten von Hamburg nach Berlin. Es hebt auch verschiedene ältere Vorschriften im Bereich des Personenstandsrechts auf.

Was es regelt

Wen es betrifft

Eckpunkte

Gesetzestext

PersStdGÄndG 21957-05-18BGBl I1957, 518Zweites Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Personenstandsgesetzes (+++ Textnachweis Geltung ab:

  1. 1.1964 +++) PersStdGÄndG 2Art I- PersStdGÄndG 2Art II1.Wo in Gesetzen, Rechtsverordnungen und allgemeinen Verwaltungsvorschriften dem Rechtsamt in Hamburg, dem Amtsgericht in Hamburg oder dem Hauptstandesamt Hamburg Aufgaben übertragen sind, gehen diese auf den Senator für Inneres in Berlin, das Amtsgericht Schöneberg in Berlin-Schöneberg oder das Standesamt I in Berlin (West) über. 2.Die Zuständigkeiten nach dem Gesetz über die Anerkennung freier Ehen rassisch und politisch Verfolgter vom
  2. Juni 1950 (Bundesgesetzbl. S. 226) und nach dem Gesetz über die Anerkennung von Nottrauungen vom
  3. Dezember 1950 (Bundesgesetzbl. S. 778) bleiben unberührt. PersStdGÄndG 2Art III1.Alle diesem Gesetz entgegenstehenden Vorschriften werden aufgehoben. Insbesondere werden folgende Vorschriften aufgehoben, soweit sie nicht bereits außer Kraft getreten sind:a)die Verordnung über die Vereinfachung der Verwaltung auf dem Gebiet des Personenstandswesens vom
  4. Juni 1942 (Reichsgesetzblatt I S. 414), b)die Zweite Verordnung zur Ausführung des Personenstandsgesetzes vom
  5. August 1939 (Reichsgesetzbl. I S. 1540), c)Artikel IV der Vierten Verordnung zur Ausführung und Ergänzung des Personenstandsgesetzes vom
  6. September 1944 (Reichsgesetzbl. I S. 219), d)die Verordnung nach § 43b Abs. 4 des Personenstandsgesetzes vom
  7. Dezember 1951 (Bundesanzeiger Nr. 241 vom
  8. Dezember 1951), e)die Verordnungen des Präsidenten des Zentral-Justizamts für die Britische Zone zur Änderung des Personenstandsrechts vom
  9. Dezember 1946 (Verordnungsblatt für die Britische Zone 1947 S. 13) und über Personenstandsangelegenheiten vom
  10. Mai 1947 (Verordnungsblatt für die Britische Zone S. 53) in der Fassung der Verordnung zur Ergänzung der Verordnung über Personenstandsangelegenheiten vom
  11. August 1948 (Verordnungsblatt für die Britische Zone S. 239) sowie die Ausführungsverordnung des Präsidenten des Zentral-Justizamts für die Britische Zone vom
  12. Februar 1949 (Zentraljustizblatt S. 46), f)die Gesetze zur Ergänzung des Personenstandsgesetzesdes Landes Bayern vom
  13. Juni 1949 (Bayerisches Gesetz- und Verordnungsblatt S. 141 und S. 206),des Landes Hessen vom
  14. Juni 1949 (Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen Teil I S. 55 und S. 98),des Landes Württemberg-Baden vom
  15. Juli 1949 (Regierungsblatt für das Land Württemberg-Baden S. 165),der Freien Hansestadt Bremen vom
  16. August 1949 (Gesetzblatt der Freien Hansestadt Bremen S. 175), g)das Gesetz des Landes Berlin über Vereinfachungsmaßnahmen auf dem Gebiete des Personenstandsrechts vom
  17. März 1950 (Verordnungsblatt für Groß-Berlin Teil I S. 87) und die zur Ausführung dieser Gesetze ergangenen Bestimmungen.
  18. ...
  19. ...
  20. ... 5.Wo auf Vorschriften verwiesen wird, die durch dieses Gesetz aufgehoben oder geändert werden, erhält die Verweisung ihren Inhalt aus den entsprechenden neuen Vorschriften. Einer Verweisung steht es gleich, wenn die Anwendbarkeit der in Nummer 1 bezeichneten Vorschriften stillschweigend vorausgesetzt wird. PersStdGÄndG 2Art IV- PersStdGÄndG 2Art VDieses Gesetz und das Gesetz zur Änderung und Ergänzung des Personenstandsgesetzes vom
  21. Januar 1951 (Bundesgesetzbl. I S. 57) gelten auch im Land Berlin, sofern sie im Land Berlin in Kraft gesetzt werden. Rechtsverordnungen, die auf Grund des Personenstandsgesetzes in der gemäß Artikel IV dieses Gesetzes bekanntgemachten Fassung oder auf Grund dieses Gesetzes erlassen werden, gelten im Land Berlin nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes vom
  22. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1). PersStdGÄndG 2Art VIArtikel I Nr. 50 Buchstabe a, § 69d in Nr. 65, Nr. 67 und Nr. 68 treten am Tage nach der Verkündung, die übrigen Bestimmungen am
  23. Januar 1958 in Kraft.

Rechtsprechung zu dieser Vorschrift (4)

BGH XII ZB 402/22 §/Art 47,48
BSG B 13 R 33/11 R §/Art 5,6,7,13,3

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.